Falsch geparkt.
Was wir sehen.
Und was wir übersehen.

Was haben die Feuchtigkeit öffentlicher Klobrillen, ein Ferrari auf einem Behindertenparkplatz, die Unterschrift zweier älterer Menschen und die Vorteile von Blindheit miteinander zu tun?
Erstaunlich
viel.
Denn manchmal zeigen ausgerechnet die Situationen, die nicht in unser Bild passen, wie großzügig wir mit unserer Vorstellung von Realität umgehen.
Wir beschäftigen uns ständig mit Zielen, mit dem, was andere tun, was sein könnte oder längst anders sein müsste. Was wir dabei leicht vergessen: den eigenen Standort.
Dafür braucht es keinen Schicksalsschlag. Manchmal reicht eine ehrliche Frage:
Wo, verdammt noch mal,
stehe ich eigentlich gerade?
In Falsch geparkt erzähle ich von sehr unterschiedlichen Welten: von seltenen Fahrzeugen und seltenen Erkrankungen, von Ländern, Industrien und Lebenssituationen, die kaum weiter auseinanderliegen könnten – und von Mustern, die mir darin überraschend oft wieder begegnet sind.
Es geht um Gewissheiten und Entscheidungen, um Systeme, Gewohnheiten und den eigenen Blick auf die Welt. Und darum, wie schwer es ist, loszulassen, was gestern noch richtig war.
Das hier ist keine Heldengeschichte. Und kein Ratgeber zum Nachbauen. Ich gebe keine fertigen Antworten. Nur den Anstoß, genauer hinzusehen.
Denn die Realität ist nicht das, was Veränderung verhindert.
Sie ist der einzige Ort, an dem sie beginnen kann.
01 / Standort
Passte zur Realität
Ein Platz kann richtig gewesen sein.
Und heute nicht mehr passen.
Karriere, Familie, Neuanfang: Eine veränderte Realität fordert manchmal einen anderen Standort.
„Manchmal endet ein Traum nicht, weil er scheitert. Sondern weil er seinen Zweck erfüllt hat.“Aus „Falsch geparkt“

Blindenstock:
Einschränkung.
Freiheit.
Dasselbe Hilfsmittel kann sehr unterschiedliche Vorstellungen auslösen. Es kann ein Laserschwert sein. Es kann aber auch Ängste schüren.
Ein Gedanke zum Blindenstock (externer Link)
Du fängst
nicht bei null an.
Was du gelernt hast, verschwindet nicht, wenn du deinen Standort veränderst. Erfahrung, Fähigkeiten und Beziehungen können unter neuen Bedingungen eine andere Bedeutung bekommen. Dazu kommt manches, das du erst unterwegs lernst.
„Falsch geparkt“ erzählt davon, wie aus einem vertrauten Leben etwas Neues entstehen kann. Mit Zweifeln, Umwegen und Gründen, trotzdem anzufangen.
Was bleibt nach dem Lesen?
Ich habe am Ende des Schreibprozesses die Künstliche Intelligenz gefragt, was jemand nach dem Lesen meines Buches für sich mitnimmt. Die Antwort war beruhigend:
„Der Leser wird vermutlich nicht das Buch zuklappen und wissen: Ich muss kündigen, nach Portugal ziehen und töpfern lernen. Zum Glück.“
Es ist ein Buch für Menschen, bei denen vieles funktioniert und die trotzdem spüren, dass etwas nicht mehr stimmt. Anhand sehr unterschiedlicher Geschichten zeigt „Falsch geparkt“, wie leicht wir Gewohnheiten mit Realität verwechseln, fremde Maßstäbe übernehmen oder zu lange an einem Platz bleiben, der einmal richtig war.
Es lädt dazu ein, den eigenen Standort neu anzusehen, andere Perspektiven zuzulassen und herauszufinden, was von dort aus möglich wird.
Am Ende bleibt eine ziemlich einfache Frage:
Verdammt. Wo parke ich eigentlich gerade?
Fünf Fragen an den
eigenen Standort.
Ein anderer Blick auf die eigene Realität.
Dein Ergebnis bleibt bei dir.
Zwei Türen ins Buch.
Geschichten in Bildern.
Und Auszüge zum Lesen.
Comics
Ein anderer Blick ins Buch.
Leseproben
Zwei Auszüge aus dem Buch.

Falsch geparkt
Was wir übersehen.
„Falsch geparkt – Was wir übersehen“ ist ein Sachbuch über Perspektivwechsel, Verantwortung und Neuerfindung.
| Format | Details |
|---|---|
| Taschenbuch | 272 Seiten · 19,99 Euro ISBN 9783695604814 |
| eBook | 9,99 Euro ISBN 9783695604814 |
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Alström Initiative
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Falsch geparkt.
Live.
Über Realität, Perspektive, Verantwortung und Neuerfindung.
Was, wenn 60 Minuten reichen, um über den eigenen Standort nachzudenken?
Bernd Rosenbichler spricht über Veränderung, Verantwortung und Neuerfindung – aus 25 Jahren Automobilindustrie und dem Alltag mit seinem blinden Sohn Ben.
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